Spekulationen zu The vvitch

Von schwarzen Ziegenböcken und der wahren Hexe: Offene Fragen zu The vvitch

Wenn Filme zum Nachdenken anregen, sitzt man als Zuschauer im ersten Moment mit einer Menge Ideen herum, die geordnet werden wollen. Dadurch die wahren Gedanken hinter der Inszenierung eines Werkes zu finden, scheint ebenso unwahrscheinlich, wie die Intention eines Autors durch eine Interpretation im Deutschunterricht zu entschlüsseln. Aber da es einfach Spaß macht, sind im Folgenden ein paar (nicht spoilerfreie!) Gedanken zu The vvitch zu finden, die mich erst ein wenig ratlos zurück ließ, im Endeffekt aber doch einen tieferen Eindruck hinterließ, als ich zuerst vermutete.

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The vvitch

Ein Volksmärchen, mit Blut geschrieben

Wer auf dem Sundance Film Festival schon für sein Erstlingswerk hoch gelobt wird, hinterlässt einen Eindruck. Robbert Eggers gab mit der düsteren Geschichte um eine puritanische Auswandererfamilie sein Spielfilmdebüt. Die schaurig-einlullende Atmosphäre aus langsamen Kamerafahrten und der Musik von Mark Korven passt brillant in den vom Glauben bestimmten, strengen Familienalltag, der von einer übernatürliche Macht zerrissen wird. Am Ende stellt sich dennoch die Frage: Reicht es wirklich, Surreales unerklärt zu lassen?

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Das Märchen der Märchen

Der menschliche Makel und seine Abgründe

Märchen gehen immer gut aus? Nicht unbedingt. Nach Vorlage volkstümlicher, italienischer Erzählungen kreierte Regisseur Matteo Garrone einen kulissenstarken Film aus drei Handlungssträngen, deren Pointen wichtige Einblicke in die dunklen Ecken des Menschseins bieten, auch wenn sie sich dabei des Öfteren in den schönen Bildern der Märchenlandschaft verlieren. Pech gehabt haben also nicht nur die Figuren selbst, die eben nicht glücklich bis an ihr Lebensende sein dürfen, sondern auch die Zuschauer, die sich auf ein besetzungs- und storystarkes Highlight eingestellt haben, das sie mit märchenhafter Leichtigkeit und Unbekümmertheit erfreut.

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Filmliste: Die Must-Sees der Filmwelt

Movies-to-watch: Eine Filmliste

Ein Alltagsproblem: Man möchte sich gemütlich einen Film anmachen – es gibt ja schließlich so viele, die man nicht kennt und schon immer sehen wollte – und just in dem Moment, in dem man sich für einen entschieden muss, hat man keine Ideen mehr. Was hilft da? Am besten eine Auflistung. Und idealerweise eine, die sich nicht nur erfolgreichen Filmreihen wie „Harry Potter“ oder „Der Herr der Ringe“ bedient.

Um noch ein paar gute Tipps einzuholen, habe ich vor einiger Zeit über Twitter gefragt, welche Filme man unbedingt gesehen haben sollte. Dabei ist zusammen mit eigenene Favoriten ein bunter Genre-Mix zusammengekommen, bei dem sicher für jeden etwas dabei ist.
Diskussionen, Empfehlungen oder vehemente Zurückweisungen sind daher erwünscht!

Die Filmbeschreibungen stammen allesamt von Filmstarts.de und können dort auch eingesehen werden.

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Quelle: einfachgefragt.com.dd20604.kasserver.com

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Seht mich verschwinden

Die Suche nach Vollkommenheit – Wie eine junge Frau sich selbst zerstörte

Isabelle Caro hatte immer den Wunsch, etwas darzustellen. Als sie 2007 durch eine Fotokampagne, zum Symbol des krankhaften Schlankheitswahns wurde, war sie bereits bis zur Unkenntlichkeit abgemagert. Doch was steckte hinter ihrem Leiden? Als Erzählerin schildert Regisseurin Kiki Allgeier in ihrer Dokumentation das Leben einer jungen Frau, die als Künstlerin die Schatten ihrer Kindheit hinter sich lassen wollte und schließlich an der eigenen Inszenierung und dem Leben in der Öffentlichkeit zerbrach. Zum Kopfschütteln? Ja. Doch definitiv auch bewegend und vor allem eindrucksvoll.

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© sehtmichverschwinden.de

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