Die Witcher-Tagebücher: Tag 3

Auf der Suche nach Gwint-Spielern und Wegweisern

Gwint hat mich total angesteckt. Am liebsten würde ich immer wieder spielen, leider konnte ich pro Gegner bisher immer nur eine neue Spielkarte ergattern und ich meine, darin ein wichtiges Muster erkannt zu haben. Dennoch hat die Spielerei auch ihre Nachteile. Manch einer mag vielleicht tolle seltene Gegenstände kaufen, ich decke mich fleißig mit neuen Kartenkämpfern ein und kam daher nicht nur einmal in finanzielle Bedrängnis. Doch mein Erfolg gibt mir recht: Bisher habe ich noch niemanden gefunden, den ich nicht auf Anhieb besiegen konnte.
So erging es mir plötzlich auch mit den Banditenlagern. Nachdem mir diverse Level-9er vor die Klinge gelaufen waren, was mich zum Rückzug bewegte, traf ich plötzlich auf gerechte Gegner, die mir einige schöne Dinge vermachten. Außerdem taten es mir an diesem Tag auch verlassene Stätten und bewachte Schätze an. Mit vielen neuen Ausrüstungsgegenständen konnte ich so auch Reperaturkosten sparen (gut für mein Deck!). Und ich kaufte Plötze ein paar schöne Sachen, die mir mehr Lagerkapazität verschafften.

the_witcher_3_gwent

Quelle: vgh247.com

Insgesamt ging dieser Tag durch Glücksspiel und Schatzsuchen recht ruhig von dannen. Ich ertappte noch einen Kannibalen, bei dem ich ein wenig traurig war, dass er sich mir nicht wie in Teil 1 zu einem Pläuschchen über seine Motive stellte. Unser Kennenlernen endete ziemlich schnell. Aber ich half anschließend auch der Allgemeinheit, als ich in „Scheiterhaufen statt Begräbnis“ die Heiligkeit eines Priesters bewahrte. Der wollte durch mich nämlich eigentlich Beweise für seine eher unpriesterlichen Süchte verschwinden lassen, ein Fisstech-Lieferant hatte aber überlebt und so nahmen die Dinge ihren Lauf. Mir soll das egal sein. Ich habe beschlossen, zwar ein Helfer für die zu sein, die meinen Schutz brauchen. Solange niemand zu Schaden kommt, ist das jedoch nicht meine Sache.
Der Quest lohnte sich übrigens besonders, was neue Bekanntschaften angeht. Auf meinem Weg fand ich einige Händler und einen Leichentransporteur. Totengräber Gert war besonders interessant, auch wenn wir uns nur kurz trafen. Auf seinen Karren hatte er einen Haufen an der Pest Verstorbener geladen, die wir sicherheitshalber direkt verbrannten. Erkranken konnte er selbst nach eigener Aussage nicht. Glückspilz! Aber wer weiß, wer sich sonst so alles ansteckt.

Beständigkeit ist in Spielereihen einfach eine unerlässliche Sache. Und nun, wo wieder alle menschlichen Laster angeklungen sind, kann ein anständiger Hexer auf jeden Fall noch vielen spannenden Aufträgen entgegensehen. Oder eben dem ein oder anderen Spielchen. Denn auch dieser Tag endete auf dem Gwint-Feld.

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