Die Witcher-Tagebücher: Tag 2

Lieber nochmal zurück…

Ich bin einfach ein Angsthase. Sicherlich, es gibt immer einen weiteren Versuch nach gescheiterten Raubzügen & Co.. Doch ich hänge sehr an Geralts Leben. Als ich begann, mich in Velen, meinem ersten Ziel, umzusehen, merkte ich schnell, dass Totenköpfe neben Stufenanzeigen von Gegnern nichts Gutes bedeuten. Doch sie steigerten meinen Überlebenswillen. Was mich beruhigte, war nach mehreren erfolgreichen Fluchten eine Erkenntnis: Ich bin schneller als die meisten meiner Feinde. Ein guter Läufer hat hohe Überlebenschancen. Vor allem, da es auch außerhalb von Weissgarten nicht wie vorerst angenommen überall von Monstern wimmelt. Sie halten sich eher wohlproportioniert an Orten auf, an die sie auch gehören. Schlachtfelder zum Beispiel. Und das gefällt mir richtig gut! Mücken gibt es ja auch nicht überall, nur, weil sie eklig sind und der Mensch Herausforderungen braucht.

witcher3-karte

Quelle: giga.de

Der zweite Tag stand in Anbetracht meiner Schwäche hauptsächlich im Zeichen weiterer Ausflüge, insbesondere auf der Suche nach Wegweisern. Für einen ausgewogenen Ausgleich zwischen Questerledigungen und eigenen Erkundungen scheinen die Schnellreisen wirklich perfekt geeignet zu sein. Doch so viel Spaß das Herumstromern auch bringt: Als ich mit einem Mal in einem frostbedeckten Dorf stand und klar war, dass die Wilde Jagd nicht weit sein konnte, entschied ich trotz einiger angesammelter Aufträge, noch einmal zurück nach Weissgarten zu gehen. Ich hatte hier lediglich ein Monsternest zerstört, bevor der Greif fällig war. Und da die kleinen Guhle schon dort vielerlei schöne Dinge gehortet hatten, betätigte ich mich als Kammerjäger. Mir war bei den ersten Ausflügen in Velen außerdem aufgefallen, dass die großen Fragezeichen auf der Karte nicht immer gleich erforscht werden sollten. In küstennahen Gebieten traf ich dort nämlich vor allem auf Banditen, die besagte unheilvolle Totenkopfaura ausstrahlten. Ab und zu begegnete ich aber auch zufällig Händlern oder Questgebern, die auf der Karte keinen festen Platz hatten.

Ich beendete meine Aufräumarbeiten und wagte mich gestärkt in die neue Welt. Dank dafür gilt auch Schmied Willis, für den ich ja bereits einen Brandstifter gefangen hatte. Ich ließ mir – reich durch Verkäufe und unerwartete Funde – einen neuen Brustpanzer anfertigen. Und siehe da: Die Monsterjagd wurde mit angemessener Kleidung direkt einfacher.

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