Rocky

Durch eine Freikarte von Stage Entertainment hatte ich bereits recht früh die Möglichkeit, Hamburgs neuestes Musical „Rocky“ live zu erleben.
Die Geschichte ist relativ schnell erzählt: Rocky muss sich im wahrsten Sinne des Wortes mit Gelegenheitsjobs durchschlagen, um über die Runden zu kommen. Als der große Rivale für einen Profiboxer ausfällt, bekommt er als Amateur die Möglichkeit, den Kampf seines Lebens auszutragen.
Für alle, die den Film kennen, wird der Inhalt nur wenige Überraschungen bereithalten. Ich habe ihn erst nach dem Musical gesehen: Das Stück gleicht seinem verfilmten Vorgänger ziemlich genau.
Umso überzeugender sollte daher die Visualisierung auf der Bühne sein und diese ist definitiv gelungen. Nicht, dass man es nicht von Stage Entertainment gewohnt wäre, doch mal wieder ist eine Top-Inszenierung gelungen. Die Choreographien sind bis ins kleinste Detail geplant und aufwendig umgesetzt, sogar Wetterumschwünge müssen nicht auf Effekte verzichten. Die Hauptdarsteller Drew Sarich und Wietske van Tongeren, bereits im Musical „Rudolf“ als Paar zu sehen gewesen, passen wunderbar in die Rolle der Hauptpersonen.
Einziger Kritikpunkt der mir deutlich aufgefallen ist: Die Texte des Rocky-Musicals erinnern eher an eine Episode aus „Ritter Rost“ als an ein Stage-Musical. Die Lieder werden weder den tollen Stimmen, noch der gesamten Aufführung gerecht.
Trotzdem ist Rocky uneingeschränkt weiterzuempfehlen. Auch, wenn es dieses Mal nicht unbedingt zu einem CD-Kauf kommt.

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